Werte in der Familie – Vortrag am 19. September

Werte in der Familie? Ja, das kann durchaus sinn- und wertvoll sein. Welche Bedeutung haben Werte für die Familie, in der Beziehung zwischen den Eltern und in der Beziehung zu den Kindern? Erfahren Sie an diesem Abend was Werte sind, wie Sie ihnen auf die Spur kommen und wie sie in der Familie mit Leben gefüllt werden können. Es ist natürlich gerne empfohlen, zu Zweit zu diesem Abend zu kommen.

Der Vortrag findet statt am Dienstag, 19. September um 19:30 Uhr im Geburtshaus & Familienzentrum in Fulda. Die Kosten betragen 10,- Euro pro Person oder 15,- Euro pro Paar. Melden Sie sich an per E-Mail oder Telefon.

Wie kann eine Beziehung lebendig bleiben?

Die Fuldaer Zeitung fragt mich in ihrer heutigen Ausgabe, wie eine Partnerschaft auf Dauer gelingen kann. Neben dem regelmäßigen Austausch und der Pflege gemeinsamer Zeit und Interessen finden Sie noch weitere Möglichkeiten direkt im Artikel (PDF).

Über die Macht

Zum Thema Macht haben sicherlich viele Menschen ein ambivalentes Verhältnis, da ihr zunächst eine negative Deutung zukommt. Macht gilt oft als etwas Unheimliches oder etwas Anrüchiges.

So wird Macht oft gleichgesetzt mit der „Kraft des Stärkeren“, mit Macht im Hierarchieverständnis, in Unternehmen oder Staatsformen. Selbst in der Familie und im Freundeskreis treffen wir auf Machtverhältnisse: Wir sind konfrontiert mit Verhältnissen, die sich auf Stärke, Größe, Alter, Wissen, eine Funktion oder Status beziehen. Doch schauen wir bei uns selbst: Auch von uns geht Macht aus, an sich in jeder alltäglichen Interaktion.

 

„Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.“
– Karl Marx

 

Um sich dem Thema „Macht“ zu nähern, kann Heinrich Popitz, ein deutscher Soziologe, weiterhelfen, welcher zu sozialen Normen, sozialen Rollen und Gewalt geforscht hat.

Weiterlesen

Eigenschaften resilienter Menschen

„Resilienz“ ist in den letzten Jahren mit in den Mittelpunkt der psychologischen und soziologischen Forschung gerückt. Viele Experimente und Studien gehen der Frage nach, was Menschen widerstandsfähiger gegen Belastungen von außen macht.

„Resilienz“ meint Widerstandsfähigkeit und kommt ursprünglich aus der Physik, in welcher damit die Kraft von Material beschrieben wird.

Widerstandsfähig? Resilienz ist eine ressourcenorientierte Betrachtung der psychischen und physischen Gesundheit eines Menschen wie auch nach seinem Umfeld. In Krisen oder Belastungszeiten können nicht nur unsere inneren, auch unsere äußeren Ressourcen untersützen uns dabei, diesen Belastungen widerstandsfähiger begegnen zu können.

Weiterlesen

Vortrag und Austausch zum Thema Hochsensibilität am 04. Juli

Etwa 15-20 % der Menschen gelten als hochsensibel. Sie verfügen über eine empfindsamere Wahrnehmung als andere Menschen. Es gibt vier Hauptmerkamle, an welchen sich eine Hochsensibilität und deren Veranlagung erkennen lassen:

1. Gründliche Informationsverarbeitung (Genaues Denken, Neigung zum Grübeln und Perfektionismus, assoziatives und kreatives Denken),
2. Tendenz zur Übererregung/Überstimulation des vegetativen Nervensystems,
3. ein intensives Gefühlsleben (Positive wie negative Gefühle werden stark empfunden und können leicht aktiviert werden) und
4. sensorische Empfindlichkeit gegenüber Umweltreizen (Lärm, Licht, Kleidung, Kaffee, Medikamente, zu viele Menschen).

Die Forschung zur Hochsensibilität steckt noch in den Kinderschuhen, hat aber in den letzten fünf Jahren mehr Aufmerksamkeit erhalten und wird auch einer immer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Am 04. Juli erfahren Sie, was Hochsensibilität ist und was nicht ist, wie man damit leben kann und welche Bedeutung ihr bspw. in Familien zuteil wird. Der Vortrag findet statt im Geburtshaus & Familienzentrum in Fulda am 04. Juli um 19:30 Uhr. Melden Sie sich an per E-Mail oder Telefon.

Ein Wertekanon

Wir wissen, dass je nach Kultur das Gewicht, welches dem Einzelnen, der Gruppe, der Familie oder dem Staat beigemessen wird, unterschiedlich ist. Zwischen den individualistischen und kollektivistischen Kulturen gibt es Unterschiede. Bei letzterer spielt bspw. der Wert der untersten sozialen Einheit, wie die Familie oder die engste Organisation, in welcher man arbeitet, eine größere Rolle als persönliche Entwicklung oder Verwirklichung. Bei individualistischen Kulturen begegnet uns ein umgekehrtes Bild: Der einzelne Mensch mit seinem Streben nach Selbstbestimmung steht im Mittelpunkt v. a. ökonomischer aber auch sozialer und politischer Bewegung.

In unserer (westlichen) Kultur sind diese individualistischen Werte stark ausgeprägt. Besonders durch die Aufklärung und den Überlegungen Kants, der Mensch solle sich seiner eigenen Mündigkeit bewusst werden, hat sich unsere Gesellschaft und Gemeinschaft entwickelt.

Weiterlesen

Wer spricht?

 

Wer spricht? Wem gehört das Wort? Auf wen hören wir?

 

Wir leben in teils populistischen Zeiten, zumindest wenn wir viele gesellschaftliche wie politische Themen verfolgen. Da werden Inhalte verkürzt dargestellt, da werden Sachverhalte auf ein (negativ) wirksames Minimum zugespitzt, da werden vermeintliche Gegner mit Argumenten aus dem Ring gedrängt, um den eigenen, nicht immer haltbaren Argumenten mehr Raum geben zu können.

Weiterlesen

Artikel zur Hochsensibilität in Familien

Die Fuldaer Zeitung hat über meinen Vortrag am 25. April berichtet, in welchem auch deutlich wurde, welchen hohen Informations- und Klärungsbedarf es zum Thema Hochsensibilität bei Kindern und in der Familie gibt. Den Artikel können Sie hier nachlesen (PDF).

Ich bin okay – du bist okay.

Eric Berne hat mit der Transaktionsanalyse ein Instrument geschaffen, welches es uns auf einfache Art ermöglicht, uns und andere und uns in Interaktion mit anderen besser zu verstehen.

Einerseits lassen sich mit ihr als Persönlichkeitskonzept die inneren Prozesse eines Menschen verstehen, andererseits als Gruppenkonzept die Interaktionsprozesse unter Gruppenmitgliedern beschreiben. So wie in uns verschiedene Prozesse ablaufen, so spiegeln sich diese inneren Verfahren ebenso im Kontext mit anderen wieder, sie werden sozusagen nach außen getragen und am Du sichtbar. Diese inneren wie äußeren Interaktions- und Kommunikationsprozesse werden Transaktionen genannt.

Weiterlesen

Was ist die Identität?

Das Leben gestalten: Das gelingt über das Bewusstsein und Klarheit der eigenen Identität. Dieses Bewusstsein und diese Klarheit erlangt man über das Sein, das Wollen, das Wirken, Wesen und das Werden.

Was ist eigentlich Identität? Sie ist die Gesamtheit aller Wesensmerkmale, die einen Menschen kennzeichnen und von anderen unterscheidbar machen. Sie gibt also schlicht Auskunft darüber, wer wir sind. Auch wenn die Antwort für uns selbst gar nicht so „schlicht“ sein mag.

Weiterlesen