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Hilfe zur Selbtwirksamkeit: Empowerment

In der Sozialen Arbeit hat sich der Empowerment-Ansatz etabliert: Soziale Arbeit leistet Hilfe zur Selbsthilfe, damit Nutzerinnen und Nutzer von Angeboten aus eigener Kraft und aus eigenem Wissen heraus Lebenslagen meistern können.

Empowerment ist dabei als Ansatz zur Selbstbefähigung von Menschen zu verstehen. Die Selbstwirksamkeit wird Stück für Stück gefördert. Letztlich sollte es das Ziel sein, sich selbst so weit wie möglich überflüssig zu machen, damit Nutzerinnen und Nutzer von Angeboten oder Maßnahmen ihre Problemlagen eigenständigen bewältigen können. Sie verfügen dazu über die notwendigen Ressourcen und das Wissen, wie sie selbstständig Dritte ansprechen können, um Unterstützung zu erfahren. Die Nutzer sollen aus dem Kreislauf von Abhängigkeit oder Bevormundung durch Dritte gelöst werden.

Dabei geht der Ansatz davon aus, dass diese Ressourcen vorhanden sind, aber durch verschiedene biografische Ereignisse „verschüttet“ wurden und wieder an die Oberfläche geholt werden wollen und können. Dabei ist es wichtig, den Glauben des Menschen an sich selbst zu fördern und ihn Schritt für Schritt zu einer autonomen Lebensgestaltung zu motivieren.

Wie ist Ihr Angebot ausgerichtet?  

An welchen Prinzipien orientiert sich Ihr Angebot? Welches Menschenbild ist dabei Basis für die praktische Arbeit? Reflektieren Sie Ihre Angebote und orientieren Sie sich dabei an den Möglichkeiten der Nutzerinnen und Nutzer. Kontaktieren Sie mich, um gemeinsam neue Blickwinkel zu erhalten.

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Anhalten. Ein Tag Auszeit für Paare.

Wann hatten Sie zuletzt sinnvolle „Zeit zu zweit?“

Neben all den Dingen, die in Gemeinschaft Freude bereiten, ist auch hin und wieder ein Tag Auszeit für sich selbst und als Paar hilfreich. Dann ist Gelegenheit für Rückschau und Freude über die positiven Dinge und auch Raum für die Themen, welche im Alltag nur wenig Platz finden. Schauen Sie als Partner gemeinsam auf:

Wie sehen wir unsere Beziehung? Wo stehen wir?
Entdecken Sie, was Sie glücklich macht und auch, was Sie noch verbessern möchten

Wie sehen wir unsere Zeit in Gemeinschaft?
Schauen Sie auf das, was für Sie positiv ist und auch, was eher belastend wirkt

Unsere Träume und unsere Zukunft
Entdecken Sie Ihre Zukunft als Paar und wie Sie diese gestalten können

Freuen Sie sich auf Impulse für Ihre Beziehung und Austausch mit anderen Paaren.

Der Tag findet statt im Geburtshaus & Familienzentrum, Bahnhofstr. 12 in Fulda und Sie investieren als Paar 95,- Euro, inkl. Materialien und Verpflegung. Melden Sie sich an telefonisch 0151 12727525 oder per E-Mail.

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Eine Einführung in die Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine Art des Seins, bei der man in Kontakt ist mit den Dingen, wie sie im gegenwärtigen Augenblick sind. Sie stellt sich ein, als Bewusstheit, die sich durch gerichtete, nicht wertende Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick auszeichnet. Achtsamkeit ist keine Technik, vielmehr eine Art des Seins. Sie schließt Geist und Herz mit ein.

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Wie wir Entscheidungen treffen

Wie viele Entscheidungen treffen wir am Tag? Es sind einige Tausend. Wir treffen Entscheidungen emotional, rational oder zufällig. Die meisten treffen wir automatisch, unbewusst. Nur wenige unserer eigentlichen Entscheidungen bedürfen einem Prozess, der uns bewusst beschäftigt.

Die meisten Entscheidungen fallen uns leicht. Das sind die, welche automatisch unbewusst ablaufen. Wir denken an sich gar nicht darüber nach, weil unser Gehirn eine Entscheidung „für uns“ innerhalb kürzester Zeit fällt. Dazu greif es auf gelernte Erfahrungen aus der Vergangenheit zurück: Welche Strecke wähle ich, um zu einem bestimmten Ort zu kommen? Welche Dinge benötige ich, wenn ich frühstücken möchte?

Die Dinge des täglichen Ablaufes stellen uns vor keine größeren Entscheidungen. Wir wählen aus Handlungsalternativen, die uns zu einem Ziel führen sollen anhand unseres Informationsgrades. Je häufiger wir ein Ziel verfolgt haben, z. B. den Weg zu einem Ort gewählt oder Zutaten für unser Frühstück ausgesucht, desto routinierter werden wir im Umgang mit unseren Entscheidungen. Uns sind die Vor- und Nachteile unserer Handlungsalternativen bekannt – unser Informationsgrad wächst also mit dem Lernen. Wenn routinierte Entscheidungen einmal nicht zum Ziel führen – vielleicht stoßen wir auf einer Strecke eines Tages auf eine Baustelle – so reflektieren wir den Entscheidungsprozess, bewerten ihn neu und wählen eine andere Alternative. Unser Informationsgrad ist gewachsen. Im Falle einer Baustelle erhalten wir gar in Form einer ausgeschilderten Umleitung eine Entscheidungshilfe.

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Der sinnvolle Impuls, #9